Sie wünschen sich Veränderung oder suchen Hilfe für ein bestimmtes Problem? Ich begleite Sie gerne. Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und positiven Kräfte zu erneuern. Dafür arbeite ich mit zwei anerkannten Methoden: BGT & EMDR.

BGT und EMDR als ganzheitliche Ansätze für eine nachhaltige Therapie

Die BGT (ganzheitliche Bild, Gestalt- und Traumatherapie) und EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) sind zwei ganzheitliche Therapiemethoden, die sich gegenseitig ergänzen und über das Einbeziehen von Körper, Geist, Emotionen und der Seele eines Menschen funktionieren.
Klassische Therapieformen, wie die Psychoanalyse, tiefenpsychologische Psychotherapie oder Verhaltenstherapie, lassen diese Aspekte und Erfahrungsräume einer Person oft außen vor.
Mit meinen Therapieformen möchte ich Menschen mit Hilfe all ihrer Sinne und Aspekte ganzheitlich betrachten und heilen.

BGT

Die ganzheitliche Bild, Gestalt- und Traumatherapie (BGT) ist eine Methode zur Verarbeitung von aktuellen sowie vergangenen Konflikten und belastenden Situationen.

Sie wurde von den Psychotherapeuten Ute und Rudi Schneider am Forum Gilching entwickelt und vereinigt unterschiedliche Erkenntnisse aus Psychologie und Psychotherapie (Gestalttherapie, katathymes Bilderleben, Ego-State-Therapy) zu einer ganzheitlichen Therapie.

Körper, Geist und Seele sind ein sinnvolles Ganzes.

Körper, Geist und Seele bilden eine untrennbare Einheit. Wenn einer dieser Anteile nachhaltig belastet oder verletzt ist, wird der Mensch krank. Ziel der BGT ist es dann, die eigenen Selbstheilungskräfte über einen Prozess des Bewusstwerdens zu aktivieren. Dabei ist es wichtig, den Menschen in seinem Ganzen zu erfassen.

Psyche meint Seele und Lebenskraft

Aus der Traumaforschung weiß man heute, dass nach einem Schock oder einem belastenden Ereignis Teile unserer Lebensenergie verschwinden – dies geschieht aus Selbstschutz. Ziel der BGT ist es, diese abgespaltenen Seelenanteile zurückzuholen und dadurch unsere Lebenskraft wiederzugewinnen. Diese Vorstellung finden wir übrigens auch im Schamanismus, der ältesten Form von Psychotherapie.

Wahrnehmen mit allen Sinnen statt Denken

In der Therapie nähern wir uns einem Problem durch das Zeichnen von einfachen Bildern und Skizzen. Ohne jeden künstlerischen Anspruch überträgt man belastende Situationen in Form von Strichmännchen oder Symbolen aus dem katatymen Bilderleben (Baum, Blume … ) auf das Papier. Dabei werden Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken farbig in das Bild gemalt, um sie sichtbar zu machen. Verschiedene Rückgehtechniken erleichtern in diesem Prozess den Zugang zu nicht erinnerbaren Erlebnissen, die meist der Ursprung negativer Glaubenssätze oder begrenzender Muster sind. Dabei landen wir oft in der Kindheit.

Viele Blockaden, Ängste oder psychische Störungen haben ihren Ursprung in traumatischen Erfahrungen der Kindheit. In unserem Körper und unserem emotionalen Gedächtnis sind diese Erlebnisse gespeichert und beeinflussen unser Denken und Handeln.

Das innere Kind

Viele Blockaden, Ängste oder psychische Störungen haben ihren Ursprung in traumatischen Erfahrungen der Kindheit. Diese können bis in die Zeit der Geburt oder sogar im Mutterleib zurückreichen und werden von Erwachsenen oft als harmlos eingestuft.
Ein Kind fühlt sich in belastenden Situationen mitunter hilflos ausgeliefert und gelähmt. Um emotional überleben zu können, spaltet es seine Gefühle ab, wodurch auch ein Teil der Lebensenergie verloren geht. Deshalb können wir uns an solche Erlebnisse oft nicht bewusst erinnern. In unserem Körper und unserem emotionalen Gedächtnis sind diese Erlebnisse jedoch gespeichert. Sie beeinflussen unser Denken und Handeln nicht selten bis ins Erwachsenenalter.


In der Therapie lassen wir diesen „Inneren Kinder“ mit Hilfe von verschiedenen Ressourcen und Helfern Verständnis und Aufmerksamkeit zu kommen, so dass neue Erfahrungen möglich werden. Dadurch können sich diese zuvor aufgedeckten „inneren Kind-Anteile“ harmonisch in den Erwachsenen von heute einfügen.

Freies und bewusstes Handeln

Diesen Erlebnissen und verletzten Kindanteilen gehen wir in der Therapie auf den Grund. Mittels verschiedener Methoden der BGT verarbeiten wir die Situationen aus der Vergangenheit und bringen so einen heilsamen Prozess in Gang. Auf diesem Weg kann die erwachsene Person den Ursprung ihres Problems erkennen und die Verletzungen aus der Kindheit aufarbeiten. Dadurch entstehen emotionale Entlastung und eine Neubewertung lebensgeschichtlicher Erfahrungen, die zum eigenen Selbst zurück führt.

Was auch immer Sie zu mir führt — gemeinsam werden wir die Grundlage für Heilung und damit verbunden einem freien und bewussten Handeln in der Zukunft legen.

EMDR

Ihr Alltag wird von einer traumatischen Erfahrung beherrscht? Die psychischen Folgen werden zu einer untragbaren Belastung? Durch EMDR gehen wir gemeinsam eine Verarbeitung Ihres Traumas an. Was es mit der Methode auf sich hat, erfahren Sie hier.

Was ist die EMDR-Methode?

EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing — Desensibilisierung und Neu-Verarbeitung durch Augenbewegungen) ist eine anerkannte, ganzheitliche Therapiemethode zur Verarbeitung von kleinen und großen Traumata. Besonders bei der Verarbeitung eines Posttraumatischen Belastungssyndroms (PTBS) hat sich EMDR als sehr erfolgreich erwiesen.

Was passiert bei einem Trauma?

Ein Trauma ist ein durch Angst oder Panik beeinflusstes, schmerzhaftes Erlebnis, das prinzipiell jeden Menschen überfordert. Nahezu jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens Momente erlebt, egal ob im frühen Kindesalter oder als Erwachsener, die als lebensbedrohlich wahrgenommen wurden und großen Stress oder Angst auslösten.

Bei einem Schock oder Trauma werden unsere Gehirnhälften – das emotionale Gehirn (rechte Gehirnhälfte) und das kognitive Gehirn (linke Gehirnhälfte) voneinander getrennt. Dadurch können belastende Ereignisse und die damit verbunden Emotionen, Gedanken und Körperempfindungen nicht richtig verarbeitet werden. Stattdessen werden sie im Gehirn isoliert und nur fragmentiert gespeichert, wodurch große Teile des Erlebens für den Verstand später nicht mehr zugänglich sind. So entstandene Gedächtnislücken können über unser kognitives Gehirn, also über Sprache und logische Erklärungen, nicht aufgedeckt werden. Dennoch wird ein traumatisches Erlebnis, das viele Jahre zurückliegt, oft viel später noch als gegenwärtig erlebt.


Für das subjektive Erleben ist dabei unwichtig, ob es sich um ein eher kleineres prägendes Ereignis handelt, das als starke seelischen Belastung erlebt wird oder ob es sich um ein sehr einschneidendes, prägendes traumatisches Erlebnis handelt.

Besonders Kinder erleben häufig Situationen als schlimm, die einem Erwachsenen harmlos vorkommen. Sie können sich aus belastenden Situationen oft nicht selbst befreien und fühlen sich ausgeliefert. Um mit solchen Momenten umgehen zu können, frieren wir als Kinder, aber auch Erwachsene, unsere Gefühle ein. Allerdings geht mit dem Einfrieren auch ein Teil unserer Lebensenergie verloren. Wir dissoziieren. Nicht selten prägen uns solche Erfahrungen deshalb bis ins hohe Erwachsenenalter – meist unbewusst.

Mögliche Folgen eines Traumas oder einer PTBS können sein:

Langfristige Auswirkungen

So können in unserem Unterbewusstsein noch heute negative Kognitionen gespeichert sein, die eigentlich nichts mehr mit unserem aktuellen Leben zu tu haben. Solche negativen Glaubenssätze sind zum Beispiel: „Ich bin schuld!“, „Ich bin hilflos ausgeliefert.“, „Ich bin nicht gut genug.“ Unser Unterbewusstsein führt also ein Eigenleben und beeinflusst unser Denken, Handeln und Fühlen, ohne dass wir es willentlich steuern können.

Ein traumatisches Erlebnis, das viele Jahre zurückliegt, wird oft viel später noch als gegenwärtig erlebt.

Im Unterbewusstsein abgespeicherte Glaubenssätze führen ein Eigenleben und beeinflussen unser Denken, Handeln und Fühlen.

EMDR wurde ursprünglich zur Behandlung von PTBS entwickelt, zeigt sich aber auch bei anderen Störungsbildern als wirksam.

Wie funktioniert EMDR?

Mithilfe von Links-Rechts-Bewegungen der Augen oder von Tappen (Links-Rechts-Tippen auf die Knie) während einer EMDR-Behandlung können die beiden getrennten Gehirnhälften des/der KlientIn neu vernetzt werden. Der/die KlientIn ist dabei mit seiner Aufmerksamkeit gleichzeitig in der Vergangenheit und der Gegenwart.

Abgespaltene Seelenanteile kehren auf diese Weise ins Bewusstsein zurück, um sich mit Körper, Geist und Seele des Erwachsenen von heute zu einer ganzheitlichen Erinnerung zu verbinden. Die Neuverknüpfung zuvor durch das Trauma blockierter Nervenverbindungen im Gehirn führt zu einer emotionalen Erleichterung. In diesem Prozess macht der/die KlientIn neue Erfahrungen und gewinnt einen neuen Blick auf die Vergangenheit. Negative Gedanken und Glaubenssätze können sich so positiv verändern. Körperliche und seelische Krankheitssymptome lassen nachhaltig nach.

Der Ablauf einer EMDR-Therapie

Generell beginnen wir bei der EMDR-Arbeit mit Ihrer Stabilisierung und Stärkung. Wir finden Ressourcen und verankern diese mit der bilateralen Stimulation, damit Sie sich der Annäherung an Ihr traumatisches Erlebnis gewachsen fühlen.


In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Verarbeitung der belastenden Erfahrung durch das gedankliche Erinnern an die Situation. Dabei behalten Sie jederzeit die Kontrolle darüber, wie weit sie gehen wollen. Die Situation kann somit als überwindbar erfahren werden.


Zum Schluss erfolgt ebenfalls über Augenbewegungen oder Tapping die Integrationsphase, in der die entstandene emotionale Entlastung, die Neubewertung der Situation, sowie gewonne positive Glaubenssätze verankert werden.

Abgespaltene Seelenanteile kehren zurück und die Neuverknüpfung blockierter Nervenverbindungen führt zu einer emotionalen Erleichterung.

Sie haben ein Trauma erlebt, aber nun spüren sie: »Ich weiß, es ist geschehen. Es war schlimm! Aber es ist vorbei.«
Ich unterstütze Sie auf diesem Weg.

Über mich

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